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Weit substanzreicher war die Uraufführung von Gabriel Iranyis „Im-Ein-Klang“ ... ein Werk von erhabener Ruhe und Ausgeglichenheit. Einklänge und Einzelklänge verbinden sich nach und nach zu Linien, zu fremdertigen Mischklängen, wunderbarem Spiel mit Oberton und pastellfarbener Stille“. (Rheinische Post, 8.10.1993) „Hommage a‘ Chagall (1987) großflächig und weitgriffig angelegt, wie fast alles bei Iranyi, doch auch voll Poesie, denn der Komponist legt ein Gedicht des Malers zugrunde. Die Farbigkeit Chagalls, wie wir sie von seinen Kirchenfenstern kennen, wurde hier nicht in kleine Spektren zerlegt, sondern kam in großflächigen Kontrasten zum Ausdruck.“ (Westdeutscher Zeitung, 22.5.1987) „Höhepunkt des Abends bildete das 1979 beim Arthur-Rubinstein-Wettbewerb preisgekrönte, nicht allein in seinen Kadenzen technisch extrem anspruchsvolle Stück „De Profundis“, eine Interpretation des 130. Psalms. Die geräuschartigen Akkorde der Einleitung führen zu dramatischen Kontrasten im Mittelteil. Das Klangspektrum wird stufenweise erweitert, bis das Stück schließlich in leisen, sehr hohen Tönen verklingt.“ (Jüdische Allgemeine Zeitung, 23.5.1987) „Finally, it was the music of our own Gabriel Iranyi whos, in his piece „Gamma“ for flute and harp (1988) proved once more his great originallity and inventiveness.“ (Jerusalem Post, 26.10.1988) „Die beiden avanciertesten Kompositionen des Abends stammen von Gabreil Iranyi (geb. 1946) ... . Während der israelische Komponist mit Gebetsmotiven aus dem babylonischen Exil musikalisch auf höchst subtile Weise auseinandersetzt,... . (Rheinische Post, 9.6.1986) „In recent years he had become more engaged in composing with some type of Jewish orientation, as in „Alef“ (1983) for female voice, clarinet, cello and piano. Its consists of a series of Hebrew words all beginning with the first letter of the Hebrew alphabet ... creating a formal structure by an expressive matching of various musical elements to the free associative meanings of the words. „Until the a Day Break ...“ for solo piano, written in 1981, utilizes a phrase from the Song of Songs (“Until the day break and the shadows flee away...“ II:17). Using a very limited number of ideas - a melodic phrase, a single tone tremolously repetead, a chordal seqünce - Iranyi suggests the shimmering sound of the „Qanun“, a zither-like Middle Eastern instrument, not with the intention of imitating it, but in order to conjure something of its resonances to which the pianist‘ s declamation of the Biblical text contributes a subtile theatrical dimension.“ (David Bloch: The Jewish Quaterly, Vol. 33, No. 2 (122) 1986) „Une double decouverte encore : celle du compositeur israelien Gabriel Iranyi (né en 1946) et de sa „Metaphor“, l‘une des meilleurs, des plus spectaculaires pieces pour flute seule de la musiqü recente...“ (Harry Halbreich: Le monde de la musiqü, nov. 1984) “Scroll Fragments“ (Fragmente einer Schriftrolle) für Klarinette solo, 1986 von dem in Berlin lebenden Gabriel Iranyi geschrieben. Die hohen technische Ansprüche mit weiten Lagen, großen Intervallsprüngen Zweitönigkeit und Doppelstaccato sowie die Abwechslung mit lyrischen Abschnitten,... .“ (Westdeutsche Zeitung, 30.4.1994) „Doch gleich darauf sollte der eigentliche ...Höhepunkt folgen: die berauschende Interpretation von Gabriel Iranyis „Scroll Fragments“, einem Solowerk für Klarinette von 1986, in dem Jörg Vogel sich als mehr als nur versierter Klarinettist vorstellte. Er ließ die Linearen Melodien des Werks als horizontales Klangereignis im Kirchenraum schwebend stehen, wußte brillant die großen Registerwechsel und die unterschiedlichen Spielarten zwischen sanft und warm klingend und schrill überblasen ebenso zu bewältigen wie die pochenden Doppel -schläge im ersten Satz.“ (Düsseldorfer Feuilleton, 30.4.94) „...Nous avons admire´, en speciale á Iranyi (“Alef“) ,non seulement „la pure decorativitée „comme l‘ont pretend - des sylabes hebraiqüs utilisé, mais aussi leur pathos incifré, pour ne pas parler du caractèr hymniqü et monumental ,obtenu aveq des moyens vocal-instrumental fortement limitées.“ (Gheorghe Firca: L‘actualité musicale No 126, Bucarest Juin 1995) „Man möchte sich nicht einfach mit der viel beschworenen Magie herausreden. Aber so leicht lässt sich nicht beschreiben, was Gabriel Iranyis Musik erkennbar macht und sie zusammenhält. ... „Ich suche den gemeinsamen Punkt zwischen der poetischen Aussage und dem Klang. Tonalität und Atonalität beschreiben einfach unterschiedliche Situationen des Ausdrucks.“ (Berliner Morgenpost: September 1998) „Konzentrierter setzten sich die Musiker mit Gabriel Iranyis Doppelkonzert für Violine und Violincello, einem späten Nachfahren des Brahms-Konzertes in gleicher Besetzung auseinander. Die Uraufführung wurde zum Highlight des Abends. ... Olga Nodel und Edith Salzmann spielten die Soloparts mit bohrender Intensität. Das Orchester fungierte als verlängerter Arm der Solistinnen. Es gibt kein spielerisches Gegeneinander, kein eigentliches Konzertieren in dieser Komposition. Das Orchester klingt wie ein diffuser Nachhall der Solostimmen und wirkt wie ein Vergrößerungsglas für ihre Befindlichkeiten. Schmerz, Traür, Zärtlichkeit - alles wird durch das Orchester überhöht. Ein Musikstück, das berührt.“ (Berliner Morgenpost: Martina Helmig, 22.5.1998)
„Gabriel Iranyis "InnenZeit I", eine deutsche Erstaufführung, erwies sich dann als subtile, teils spannende Klangstudie voll zarter Verästelungen der Streicherstimmen." (Ulrich Pohlmann, Young Euro Classic) Zwei Parabeln nach Kafka für Mezzosopran und Streichquartett (1998)von Gabriel Iranyi (geb. 1946) erweisen sich anschließend als kleine magische Szenen, die mit bedrängenden Ausbrüchen und reich changierendem Klangspektrum um die grausigen Erzählungen "Der Geier und "Prometheus" kreisen. Mit Vitalität und hintergründigen Färbungen präsentierte Bettina Spreitz Rundfeldt die als Sprechgesang angelegte Solopartie, während das Minguet-Quartett auch hier durch seine suggestive Ausdruckskraft beeindruckt. (Eckart Schwinger , 24.10.2002) |
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